Interim-Nachhaltigkeitsmanagement: Erfahrene Sustainability Manager auf Zeit
Regulatorische Fristen warten nicht, bis eine Stelle besetzt ist. Wenn Ihr Nachhaltigkeitsmanager ausfällt, die Rolle neu entsteht oder ein Projekt mehr Kapazität braucht, als Sie intern abdecken können, übernehmen wir die Besetzung interimsweise:
- Schneller Start:
Arbeitsfähig innerhalb weniger Wochen, keine monatelangen Rekrutierungsprozesse, - Erprobte Praxis:
Erfahrung aus Mandaten zu CSRD, LkSG, EUDR, PPWR, DPP, Ökobilanzierung, …, - Flexibles Pensum: von einzelnen Tagen pro Woche bis Vollzeit, remote oder hybrid,
- Sauberer Abschluss: dokumentierte Übergabe und Wissenstransfer an Ihr Team.
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Inhaltsverzeichnis
- Wann Interim-Management die richtige Lösung ist
- Typische Rollen und Einsatzfelder
- Projektmandat, Retainer oder Interim: Welches Modell passt?
- So läuft ein Interim-Mandat ab
- Pensum, Laufzeit und Zusammenarbeit
- Interim-Management mit Team im Hintergrund
- Häufig gestellte Fragen zum Interim-Nachhaltigkeitsmanagement
Wann Interim-Management die richtige Lösung ist
Nachhaltigkeitsrollen sind schwer zu besetzen. Das Anforderungsprofil verbindet Regulatorik-Wissen mit Datenkompetenz und Projektsteuerung, und der Markt für erfahrene Nachhaltigkeitsmanager ist eng. Zwischen Ausschreibung und Arbeitsbeginn vergehen oft mehrere Monate, bei gefragten Profilen auch ein halbes Jahr und mehr. In dieser Zeit laufen Berichtspflichten, Kundenanfragen und Projekte weiter.
Typische Situationen, in denen unsere Kunden auf Interim-Management zurückgreifen:
- Vakanz: Der bisherige Nachhaltigkeitsmanager hat gekündigt, ist in Elternzeit oder fällt länger aus.
- Neuaufbau: Die Rolle existiert noch nicht, erste Ergebnisse werden aber bereits erwartet, z.B. weil ein Schlüsselkunde Daten anfordert.
- Projektspitze: CSRD-Erstbericht, PPWR-Umstellung oder eine Zertifizierung überschreiten die Kapazität des bestehenden Teams.
- Übergang: Nach einer Umstrukturierung soll die Funktion neu zugeschnitten werden, bevor fest besetzt wird.
In allen Fällen warten die Aufgaben nicht, bis die Personalfrage gelöst ist. Ein Interim-Manager hält den Betrieb am Laufen und schafft die Grundlage, auf der eine feste Besetzung später aufsetzen kann.

Typische Rollen und Einsatzfelder

Wir übernehmen die Rollen, die zu unserem Beratungsspektrum gehören. Der Interim-Manager kennt die Themen aus laufenden Mandaten und muss sich nicht erst einarbeiten.
Interim Sustainability Manager
Koordiniert das Nachhaltigkeitsprogramm: Berichtszyklen, Maßnahmenverfolgung und die Schnittstellen zu Einkauf, Produktion, HR und Finance. Geeignet als durchgängige Besetzung der Funktion oder zur Überbrückung einer Vakanz.
Interim-Projektleitung Reporting und CSRD
Verantwortet Wesentlichkeitsanalyse, Gap-Analyse, Datenprozesse und Berichtserstellung bis zur Prüfungsbegleitung. Den fachlichen Hintergrund beschreiben wir unter Nachhaltigkeitsreporting.
Interim-Manager Produktnachhaltigkeit
Steuert PPWR-Umsetzung, Ökobilanzen, Product Carbon Footprints und die Vorbereitung auf den Digitalen Produktpass. Die Methodik dahinter finden Sie unter Ökobilanzierung & LCA.
Interim-Specialist Sustainable Procurement
Setzt Prozesse und Best Practices für nachhaltige Beschaffung auf und stellt die Einhaltung der Sorgfaltsplichten sicher.
Auch andere Zuschnitte sind möglich, solange sie in unserem Leistungsspektrum liegen. Im Erstgespräch klären wir, welches Rollenprofil zu Ihrer Organisation passt.
Projektmandat, Retainer oder Interim: Welches Modell passt?
Interim-Management ist eines von drei Zusammenarbeitsmodellen bei LinWang. Die Abgrenzung ist wichtig, weil sie über Verantwortung und Steuerung entscheidet: Beim Projektmandat und Retainer beraten wir von außen, beim Interim-Management arbeiten wir in Ihrer Organisation.
| Projektmandat | Retainer | Interim-Management | |
|---|---|---|---|
| Einbindung | Externes Beratungsteam mit definierten Deliverables | Feste monatliche Kapazität als Sparringspartner | Besetzung einer Rolle in Ihrer Organisation |
| Verantwortung | Ergebnisse laut Projektauftrag | Beratung, Reviews, Ad-hoc-Support | Operative Verantwortung für Funktion und Ergebnisse |
| Typische Dauer | 3-9 Monate | Fortlaufend, monatlich | 3-12 Monate |
| Passt, wenn | das Vorhaben klar abgrenzbar ist | Ihr internes Team punktuell Fachexpertise braucht | eine Rolle unbesetzt ist oder neu aufgebaut wird |
Die Modelle lassen sich kombinieren: Viele Interim-Mandate gehen nach der Übergabe in einen Retainer über.
So läuft ein Interim-Mandat ab
1. Bedarfsklärung
Im Erstgespräch klären wir Rolle, Aufgaben, Pensum und Dauer. Sie erhalten ein konkretes Angebot mit Profil, Verfügbarkeit und Konditionen. Falls Interim nicht das passende Modell ist, wiesen wir Sie darauf hin.
2. Onboarding
Der Start erfolgt in der Regel innerhalb weniger Wochen nach Beauftragung. Zu Beginn stehen Zugänge, Kennenlernen der Beteiligten und eine Priorisierung der ersten 90 Tage, abgestimmt mit Geschäftsführung oder Bereichsleitung.
3. Umsetzung
Der Interim-Manager arbeitet in Ihren Strukturen und berichtet an die von Ihnen definierte Stelle. Fortschritt, Entscheidungen und offene Punkte werden laufend dokumentiert, damit Sie jederzeit den Stand kennen und nichts an einer Person hängt.
4. Übergabe
Zum Mandatsende übergeben wir dokumentierte Prozesse, Datenstände und offene Punkte an die Nachbesetzung oder Ihr internes Team. Auf Wunsch unterstützen wir bei der Rekrutierung der festen Stelle und bleiben danach mit reduziertem Pensum ansprechbar.
Pensum, Laufzeit und Zusammenarbeit
Interim-Management heißt bei uns nicht automatisch Vollzeit. Viele Nachhaltigkeitsfunktionen im Mittelstand lassen sich mit zwei bis drei Tagen pro Woche verantwortlich führen. Das Pensum lässt sich im Verlauf anpassen, etwa hoch in der Berichtssaison und wieder herunter im Regelbetrieb.
Die Zusammenarbeit funktioniert remote, hybrid oder vor Ort. Erfahrungsgemäß braucht es zu Beginn Präsenz, um Abläufe und Beteiligte kennenzulernen. Danach reichen meist bedarfsorientierte Vor-Ort-Tage in Kombination mit Remote-Arbeit.
Laufzeiten bewegen sich typischerweise zwischen drei Monaten für eine Überbrückung und einem Jahr für Aufbau-Mandate. Verlängerung oder Anpassung regeln wir unkompliziert im laufenden Vertrag.
Interim-Management mit Team im Hintergrund
Ein einzelner Interim-Manager kann nicht in jedem Thema gleich tief sein. Bei uns steht hinter jedem Mandat das LinWang-Team: Kommt im Mandat eine EUDR-Frage auf, eine Ökobilanz oder eine Software-Auswahl, holt der Interim-Manager die Fachkollegen dazu, ohne dass Sie dafür ein neues Beratungsprojekt aufsetzen müssen.
Wir sind kein Personalvermittler. Wir schicken keine Kandidatenprofile zur Auswahl, sondern übernehmen die Rolle selbst oder aus unserem Partnernetzwerk. Das unterscheidet unser Modell von Interim-Börsen und Personalberatungen, Sie beauftragen die Leistung direkt bei uns.

Kundenstimmen
Was unsere Kunden sagen

„Mit LinWang Consulting arbeiten wir seit längerem im Bereich der Digitalisierung zusammen, von unserer Webseite über das Datenmanagement bis hin zu Cloud-Themen. Was ich an der Beratung schätze, ist der pragmatische und kundenorientierte Ansatz. Zudem werden wir regelmäßig auf relevante Themen aufmerksam gemacht, die für uns relevant sein könnten, was uns Zeit erspart und dabei hilft, Entscheidungen früher zu treffen.“
Gerd Schneider,
Geschäftsführer Accenta Asia

„Für uns als Unternehmen aus der Wärme- und Energiebranche ist der Bereich Nachhaltigkeit natürlich besonders essentiell. Dabei war es wichtig für uns, dass die zu erarbeitenden Lösungen zu einem mittelständischen Unternehmen wie uns passen. LinWang Consulting hat uns im Projekt (Nachhaltigkeit in der Lieferkette) mit fachlicher Expertise und Erfahrung begleitet und pragmatische Lösungen entwickelt. Besonders schätze ich die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit, bei der Rückfragen und Anliegen zügig bearbeitet wurden. Weitere Projekte sind mit dem Team bereits in Planung.“
Silke Ziegler,
Mitglied der Geschäftsleitung Zewotherm

„Die IWCO als globale Organisation wollte auch ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Dafür brauchten wir eine Roadmap, mit der wir schnell arbeiten konnten. In einem halbtägigen, interaktiven Workshop haben wir mit LinWang Consulting unsere Prioritäten an den SDGs ausgerichtet und daraus konkrete Maßnahmenpläne abgeleitet. Auch die Gestaltung und Planung im Vorfeld sowie die Moderation haben uns sehr gut gefallen. Das Team brachte seine Struktur mit und ließ Raum für unsere eigenen Vorstellungen und Perspektiven.“
Joshua Coen,
President IWCO
Häufig gestellte Fragen zum Interim-Nachhaltigkeitsmanagement
Ein Interim-Nachhaltigkeitsmanager übernimmt zeitlich befristet die Verantwortung für das Nachhaltigkeitsmanagement eines Unternehmens. Zu den Aufgaben gehören Koordination von Berichtspflichten, Steuerung von Projekten wie CSRD-Bericht, PPWR-Umstellung oder CO₂-Bilanz, die Schnittstellen zu Einkauf, Produktion und Finance sowie die Kommunikation mit Kunden und Prüfern. Anders als ein externer Berater arbeitet er in der Organisation, mit eigener Rolle und operativer Verantwortung.
Typische Anlässe sind die Überbrückung einer Vakanz, der Neuaufbau der Funktion, Projektspitzen wie ein CSRD-Erstbericht und Datenanforderungen von Schlüsselkunden, für die intern niemand zuständig ist. Interim-Management kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Fristen laufen und die Zeit für eine reguläre Besetzung fehlt, da die Rekrutierung erfahrener Nachhaltigkeitsmanager dauert oft mehrere Monate.
In der Regel innerhalb weniger Wochen nach dem Erstgespräch, abhängig vom gewünschten Pensum und laufenden Mandaten. Damit ist der Interim-Start deutlich schneller als eine reguläre Besetzung, bei der zwischen Ausschreibung und Arbeitsbeginn oft mehrere Monate vergehen.
Ja. Viele Nachhaltigkeitsfunktionen im Mittelstand lassen sich mit zwei bis drei Tagen pro Woche verantwortlich führen. Das Pensum wird zu Beginn vereinbart und kann im Verlauf angepasst werden. Auch die Arbeitsform ist flexibel: remote, hybrid oder vor Ort.
Die Abrechnung erfolgt nach Tagessätzen. Die Höhe hängt von Rolle, Verantwortung, Pensum und Laufzeit ab. Für die Bewertung lohnt der Vergleich mit den Kosten der Alternative: monatelange Vakanz, verpasste Fristen, Rekrutierungskosten und die Einarbeitungszeit einer Neubesetzung. Ein konkretes Angebot erstellen wir nach dem Erstgespräch.
Das hängt von Ihrem Unternehmen und der Ressourcenverfügbarkeit sowie der Expertise ab. Externe Unterstützung ist meist die bessere Option, wenn Sie Geschwindigkeit, Expertise, Struktur oder Ressourcen benötigen.
Eine Zusammenarbeit startet typischerweise mit Scope-Klärung und Priorisierung (Was ist relevant, was ist Minimalumfang). Danach bauen wir die Prozesse und Artefakte auf und unterstützen beim Aufbau der Kompetenz bei Ihnen im Unternehmen.
Dies hängt vom Projektsetup und der Ressourcenverfügbarkeit ab. Es ist möglich, dass LinWang Consulting zusätzliche Kapazitäten in Projekten bereitstellt, um Ihren Aufwand zu reduzieren und so Projekte zu beschleunigen.
Ein Start ist oft zeitnah möglich, sobald Ziele und Projektumfang sowie Verantwortlichkeiten geklärt sind. Wie bei den meisten Beratungen benötigen wir aber aufgrund von Kapazitätsplanung etwas Vorlaufzeit, diese kann variieren, sprechen Sie uns gerne hierdrauf an.
Ja. Wir begleiten unsere Kunden oft bei Ausschreibungen von der Anforderungsaufnahme über Evaluierung und Vergabe bis zur Implementierung und Go Live. Wichtig ist, dass die Lösung zu Ihrem Unternehmen passt, hier können wir mit unserer Marktexpertise gezielt unterstützen.
Ja. Change Management und Enablement sind wichtige Schlüsselfaktoren für den Projekterfolg und die nachhaltige Akzeptanz der neuen Prozesse.
Nein, LinWang Consulting bietet keine Rechtsberatung an. Wir unterstützen bei Umsetzung, Prozessen, Datenerhebung, Dokumentation und Audit-Readiness. Für verbindliche rechtliche Einschätzungen sollten bei Bedarf qualifizierte Rechtsberatung eingebunden werden.
Wir fokussieren uns vor allem auf mittelständische Unternehmen, da sie zumeist keine großen Nachhaltigkeits-Teams haben und ihnen oft die Expertise in-house fehlt. Unsere Berater haben auch eine breite Projekterfahrung im Großunternehmens- und Konzernumfeld.







